Abklärungen bei Beschwerden & Nachsorge
Ihr Wohlbefinden und Ihre langfristige Gesundheit stehen im Mittelpunkt unserer gynäkologischen Praxis. Viele Frauen sind im Laufe ihres Lebens von Zyklusbeschwerden, Schmerzen, Senkungsproblemen oder der Diagnose einer Krebserkrankung betroffen. Wir bieten Ihnen einen geschützten Raum, modernste Diagnostik und eine ganzheitliche Begleitung, die weit über die reine Schulmedizin hinausgeht. Ob akute Beschwerden oder die langfristige Tumornachsorge – wir sind mit Empathie und hoher fachlicher Kompetenz an Ihrer Seite.
Menstruationsstörungen und Schmerzen
Zyklusstörungen, extrem starke Blutungen (Hypermenorrhoe) oder das Ausbleiben der Periode (Amenorrhoe) sind häufige Gründe für einen Praxisbesuch. Oft stecken hormonelle Ungleichgewichte, Stress, aber auch organische Veränderungen wie Myome oder Polypen dahinter.
Besonders ausgeprägte Menstruationsschmerzen (Dysmenorrhoe) sollten nicht einfach hingenommen werden. Wir führen eine differenzierte Diagnostik mittels Ultraschall und Hormonanalysen durch. Unser therapeutischer Ansatz verbindet die klassische Schulmedizin bei Bedarf mit komplementärmedizinischen Ansätzen, Phytotherapie und massgeschneiderter Lebensstil- und Ernährungsberatung, um Ihren Zyklus sanft zu regulieren.
Endometriose: Diagnostik und Therapie
Endometriose ist eine der häufigsten Ursachen für chronische Unterleibsschmerzen und unerfüllten Kinderwunsch. Dabei siedelt sich gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe ausserhalb der Gebärmutter im Bauchraum an. Die Diagnose erfordert viel Erfahrung und ein offenes Ohr, da die Symptome sehr vielschichtig sein können.
In unserer Sprechstunde nehmen wir uns Zeit für Ihre Krankengeschichte. Mittels hochauflösender Ultraschalldiagnostik suchen wir gezielt nach Endometrioseherden oder Zysten (Endometriomen). Die Therapie gestalten wir ganzheitlich: Neben hormonellen und schmerztherapeutischen Optionen legen wir grossen Wert auf entzündungshemmende Ernährung, gezielte Bewegung und den Stressabbau, um Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Inkontinenz- und Senkungsbeschwerden
Beschwerden des Beckenbodens wie unwillkürlicher Urinverlust (Inkontinenz) oder ein Fremdkörpergefühl im Intimbereich (Senkungsbeschwerden von Gebärmutter oder Blase) sind für betroffene Frauen oft sehr belastend. In unserer Praxis widmen wir uns diesen Themen mit grosser Diskretion und Sensibilität.
Nach einer exakten funktionellen Untersuchung des Beckenbodens und der Beckenorgane erstellen wir ein individuelles Behandlungskonzept. Wir beraten Sie umfassend zu konservativen Therapiemöglichkeiten. Dazu gehören die spezialisierte Beckenbodengymnastik, die Anpassung von modernen Pessaren sowie Tipps für ein beckenbodenschonendes Verhalten im Alltag und beim Sport.
Eine frühzeitige Beratung kann dazu beitragen, Beschwerden gezielt zu lindern und die individuelle Therapie optimal zu unterstützen. Unser Ziel ist eine vertrauensvolle, professionelle und patientenorientierte Begleitung.
Onkologische Nachsorge nach Krebs
Die Diagnose einer Krebserkrankung verändert das Leben von Grund auf. Nach der Ersttherapie (Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung) ist eine engmaschige und strukturierte Nachsorge entscheidend für Ihre Sicherheit und Genesung. Wir begleiten Frauen nachfolgender Krebserkrankungen:
Mammakarzinom (Brustkrebs)
Vulvakarzinom (Krebs des äusseren Genitales)
Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs)
Endometriumkarzinom (Gebärmutterkörperkrebs)
Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs)
Die Nachsorge in unserer Praxis basiert auf den aktuellen medizinischen Leitlinien, richtet sich aber ganz nach Ihren persönlichen Bedürfnissen. Neben den notwendigen körperlichen Untersuchungen, Ultraschallkontrollen und Blutanalysen steht das Gespräch im Vordergrund. Wir unterstützen Sie beim Umgang mit Therapiefolgen (wie Erschöpfung oder Schleimhautveränderungen) und beraten Sie zu einer gesundheitsfördernden Lebensweise nach dem Krebs.
Wir nehmen uns Zeit für Ihre Gesundheit.
Ob Vorsorge, akute Beschwerden oder langfristige Begleitung: In unserer Praxis in Chur finden Sie medizinische Expertise auf Augenhöhe und in einer vertrauensvollen Atmosphäre.
Häufig gestellte Fragen
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Leichte Schmerzen: Ein leichtes Ziehen im Unterleib zu Beginn der Periode ist normal und lässt sich meist gut behandeln.
Warnzeichen: Wenn die Schmerzen Ihren Alltag einschränken, Sie starke Schmerzmittel benötigen oder Ohnmacht, Übelkeit und Erbrechen hinzukommen, sollten wir dies in der Praxis abklären.
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Verdachtsdiagnose: Durch ein ausführliches Gespräch und einen spezialisierten Ultraschall können wir den Verdacht oft erhärten. Bei Bedarf leiten wir für Sie weitere Abklärungen mittels MRI/Laparoskopie (Bauchspiegelung) in die Wege.
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Erste 3 Jahre: In der Regel finden die Kontrollen alle 3 Monate statt, da hier das Rückfallrisiko am höchsten ist.
4. und 5. Jahr: Die Abstände verlängern sich meist auf 6 Monate.
Ab dem 6. Jahr: Nach fünf Jahren ohne Befund gehen die Kontrollen meist in die normale jährliche Jahreskontrolle über.
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Untersuchung: Abtasten der Genitalorgane und (je nach Erkrankung) der Brust und der Lymphknotenstationen.
Ultraschall: Transvaginale oder abdominale Ultraschallkontrolle der Beckenorgane sowie (je nach Erkrankung) Ultraschall der Brust.
Vorsorge-Abstriche: Regelmässige Entnahme von Zellabstrichen (z.B. nach Gebärmutterhalskrebs).
Gespräch: Besprechung von Nebenwirkungen der Antihormon- oder Erhaltungstherapien sowie seelische Unterstützung.
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Ja, in vielen Fällen: Bei der häufigen Belastungsinkontinenz (Urinverlust beim Husten oder Springen) ist ein gezieltes Beckenbodentraining die wirksamste Ersttherapie.
Unterstützung: Auch lokale Östrogentherapien oder spezielle Hilfsmittel (Pessare) zeigen sehr gute Erfolge, ohne dass operiert werden muss.
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Senkung (Prolaps): Das Absinken von Gebärmutter, Blase oder Darm durch ein geschwächtes Bindegewebe. Dies äussert sich oft durch ein Druck- oder Fremdkörpergefühl.
Inkontinenz: Der ungewollte Verlust von Urin. Eine Senkung kann zu einer Inkontinenz führen, beide Beschwerden können aber auch völlig unabhängig voneinander auftreten.